FischNet

FischNET bietet ein umfangreiches Spektrum an Hilfestellungen an, um junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu begleiten. Dabei sollen die Jugendlichen einen vertieften Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten, damit sie sich besser auf die Berufswahl vorbereiten können. FischNET bietet sozialpädagogische Unterstützung im Rahmen der vertieften Berufsorientierung an und begleitet Jugendliche bei der Suche nach einer Ausbildung, einem Praktikum oder einer weiterführenden Schule.

Für Jugendliche und junge Erwachsene bis einschließlich 27 Jahren, die aus den unterschiedlichsten Gründen noch keinen Zugang zur Berufsorientierung gefunden haben, bieten wir ebenfalls die Möglichkeit unser Angebot in Anspruch zu nehmen. Dieses Projekt wird gefördert durch die Marga und Walter Boll-Stiftung.

FischNET wird gefördert durch: Bundesagentur für Arbeit, Erzbistum Köln, Stadt Hürth, Martinushilfe e.V., LIGHT STIFTUNG der ALFRED TALKE GmbH Co. KG

Rückenwind für junge Menschen am Übergang Schule – Beruf

Im wahrsten Sinne mittendrin in Hürth, nämlich im Zentrum ‚Mittendrin‘ neben der Josefskirche auf der Bonnstraße 32 liegt „FischNET“ gut erreichbar für Schüler:innen der weiterführenden Schulen. Christina Berghoff-Hein arbeiten dort schon neun, Guido Leicht seit sieben Jahren. Im Gespräch mit den beiden merkt man sogleich, die Beratung der jungen Menschen auf dem Weg ins Berufsleben ist nicht nur ihr Beruf, sondern ganz viel gelebtes

Engagement. „Mich erfüllt es mit Zufriedenheit, wenn ein junger Mensch hier dank unserer Unterstützung zufrieden hinausgeht“, sagt Christina Berghoff-Hein. Und Guido Leicht ergänzt: „Oft sind die Voraussetzungen ungünstig, aber wenn dann jemand hier einen tragbaren Weg für sich findet, eine konkrete Chance ergreift, ist dies der schönste Lohn!“ 

Fast 70 Schüler:innen sind derzeit in der sogenannten „vertieften Berufsorientierung“, die meisten aus der zehnten und einige aus der neunten Klasse. Wobei auch aus der Oberstufe immer wieder jemand kommt und um Hilfe bei der Berufsorientierung bittet. Kontakt wird in den Klassen aufgenommen, dann suchen die Jugendlichen die Sprechstunden in der Schule und auch in der Bonnstraße auf. 

Berghoff-Hein und Leicht beschreiben das „FischeNET“ als einen Ort der Kirche, an den die jungen Menschen sich unkompliziert wenden können und auch kurzfristig Hilfe erhalten. Dieser würde fehlen in Hürth, wenn es das „FischNET“ nicht gäbe! „Wir arbeiten natürlich sehr professionell und haben ein Konzept, aber wir ‚spulen kein Programm ab‘, sondern agieren frei und situationsbezogen, versuchen im Umgang mit den jungen Menschen immer innovativ zu bleiben. Wenn es z. B. angesagt ist, verlagern wir unser Gespräch auch schon mal nach draußen in den Garten.“

Bleibt die Frage: Warum heißt das FischNET FischNET? Da es in Fischenisch seinen Ursprung genommen hat. Die Kirchengemeinde dort vor fast 28 Jahren die Stelle eingerichtet im dortigen Pfarrhaus – direkt für die ganze Stadt! Vor einigen Jahren dann der Umzug ins Zentrum ‚Mittendrin‘. Jetzt ist das FischNET in der Trägerschaft der katholischen Jugendagentur Köln (KJA Köln), vor Ort gestützt von der „Martinushilfe Hürth e.V.“, die dieses Engagement für ‚Katholisch-in-Hürth‘ übernommen hat. Das Angebot ist kostenlos und freiwillig. Als Einrichtung außerhalb von Schule können im „offenen Zugang“ alle jungen Menschen aus dem Rhein-Erft-Kreis bis einschließlich 27 Jahren das Angebot in Anspruch nehmen, wenn sie keine allgemeinbildende Schule mehr besuchen.